Herzlich und vertrauensvoll

Wolfgang Jakob, Lehrer im Ruhestand

Als junger Lehrer kam ich direkt nach meinem 2. Staatsexamen im Februar 1975 an die Gesamtschule Eiterfeld (der Name Lichtbergschule wurde erst später zugeteilt). Über 37 Jahre habe ich dort - vorwiegend im gymnasialen Zweig - in den Fächern Mathematik und Erdkunde, ab 1987 auch in Informatik, Schüler und Schülerinnen auf ihrem schulischen Weg begleitet.

Es war mir immer ein besonderes Anliegen, die mir anvertrauten Schüler/innen bestmöglich auf die Anforderungen der Sekundarstufe II vorzubereiten. Zugute kam mir dabei, dass ich in den ersten 20 Jahren meiner Tätigkeit jeweils auch einige Stunden in der Oberstufe der Wigbertschule in Hünfeld unterrichtete (einschließlich Abiturprüfungen). So wurde ich unmittelbar Zeuge, wie Jahr für Jahr Schülerinnen und Schüler der Lichtbergschule ihren Weg zur Hochschulreife fanden.

Die „Eiterfelder“ zeichneten sich vor allem durch solides Grundwissen und eine überdurchschnittlich gute Arbeitsweise aus.

Ich habe mein persönliches Verhältnis zu den Schülern überwiegend als herzlich und vertrauensvoll empfunden. Dies war vor allem auch außerhalb des Unterrichts spürbar und ist es bis heute.

Ich verbinde viele schöne Erinnerungen mit den regelmäßigen Wandertagen und vor allem den Klassenfahrten.

Auch die Zusammenarbeit im Kollegium war angenehm und konstruktiv. In Erinnerung sind mir besonders Veranstaltungen außerhalb des Unterrichtsgeschehens geblieben. (Gemeinsame Ausflüge, Besichtigungen, Kollegenabende und die legendären Faschingsfeiern der 70er und 80er Jahre.)

Fazit:

Ich habe mich an der Lichtbergschule sehr wohlgefühlt und erinnere mich gern an die Eiterfelder Zeit.

< Gerlinde Hökel          Klaus Kaiser >